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Perfekter Schutz für Servoachsen
Sicherheitskupplungen sorgen für gleichbleibende Qualität und hohe Produktivität
In dynamischen Servoachsen beispielsweise von Werkzeugmaschinen sind mechanische Sicherheitskupplungen bei Kollisionen unverzichtbare Schutzelemente, auch wenn die Steuerung mit Überwachungsfunktionen ausgestattet ist. Die äußerst kompakten und leistungsdichten Sicherheitskupplungen der Baureihe EAS-smartic sind optimal an die Anforderungen solcher Achsen angepasst.
Keine Maschine ist vor Kollisionen sicher. Sie treten selbst bei Maschinen mit den intelligentesten Steuerungs- und Überwachungssystemen auf. Das Resultat für den Nutzer sind hohe Kosten für Reparaturen und Ersatzteile, Stillstandszeiten und ein beschädigtes Image aufgrund verspäteter Lieferung. Oft wird dabei übersehen, dass das auch Konsequenzen für den Maschinenhersteller hat. Kollisionen können versteckte Schäden verursachen, die zum Verlust von Genauigkeit führen. Solche Qualitätsprobleme mit einer Maschine und Stillstandszeiten beeinflussen die Produktivitätsstatistiken negativ. Beides wirft ein schlechtes Bild auf den Maschinenhersteller und beeinflusst spätere Kaufentscheidung en.

- Die EAS-smartic ist erhältlich in Flanschausführung für Riemenantriebe und mit verschiedenen Ausgleichskupplungen. Perfekt für direkte Antriebe ist die Kombination mit der drehsteifen ROBA-DS Lamellenpaketkupplung.
Einige Hersteller von Servosteuerungen sind nach wie vor der Meinung, dass mechanische Sicherheitskupplungen nicht länger notwendig sind. Die Kollisionsüberwachung in der Maschinensteuerung soll die Schutzfunktion übernehmen. Kollisionsüberwachungssysteme erkennen einen Drehmomentanstieg und aktivieren Gegenmaßnahmen. Das funktioniert aber nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen und kann nur in seltenen Fällen effektiven Schutz bieten, beispielsweise in Anwendungen mit niedriger Dynamik und weicher Kollision. Die technische Entwicklung bei Werkzeugmaschinen ging aber schon immer in die entgegengesetzte Richtung. Der Trend zu immer mehr Komplexität, höherer Produktivität und gesteigerter Genauigkeit setzt sich fort. Bei Kollisionen sind zuverlässige mechanische Sicherheitskupplungen zum Schutz vor teuren Überlastschäden nicht ersetzbar. Sie erhalten die Qualität von Werkzeugmaschinen und steigern ihre Produktivität.
Maschinen werden nicht mehr dafür ausgelegt ein und dasselbe Teil lebenslänglich herzustellen. Die gesteigerte Komplexität mit mehreren, sich simultan bewegenden Achsen vervielfacht das Kollisionsrisiko. Die erhöhte Produktivität verlangt nach schnelleren Achsenbewegungen und stärkeren Motoren, welche höhere Trägheit besitzen. Höhere Drehzahlen und größere Massenträgheitsmomente sorgen dafür, dass die kinetische Energie stetig ansteigt. Der Anspruch an höhere Genauigkeit verlangt nach steiferen Ausführungen von Rahmen und Antriebsachsen. In modernen Werkzeugmaschinen steigt das Drehmoment bei einer Kollision so schnell an, dass elektronische Überwachungssysteme nicht mehr effektiv und rechtzeitig reagieren könnten. Mechanische Sicherheitskupplungen dagegen trennen den Antriebsstrang meistens schon innerhalb weniger Millisekunden, sobald das voreingestellte Drehmoment erreicht ist und koppeln so einen Großteil der zerstörerischen kinetischen Energie ab.

