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Schutz und Sicherheit ohne Kompromisse
Wenn andere Schutzmaßnahmen versagen -
auf EAS-Sicherheitskupplungen ist immer Verlass
Kollisionsbedingte Schäden und Produktionsausfälle sind teuer, imageschädigend und müssen deshalb weitgehend vermieden beziehungsweise minimiert werden. Mehrere Konzepte zur Schadensprävention oder Früherkennung haben sich etabliert. Der anhaltende Trend zu höheren Arbeitsgeschwindigkeiten und steiferen Maschinenkonstruktionen setzt aber den meisten Schutzkonzepten Grenzen. Nicht so den mechanischen Sicherheitskupplungen, sie spielen unter solchen Bedingungen ihre Vorteile voll aus. mayr Antriebstechnik ist weltweit führend bei diesen Kupplungen und hat mit umfangreichen Versuchsreihen auf einem Kollisionsprüfstand die Schutzwirkung seiner EAS-Sicherheitskupplungen eindrucksvoll nachgewiesen.

- Bild 1: Zerstörte Laufflächen eines Kugelgewindetriebes. Komponenten mit solchen Vorschädigungen können über Condition Monitoring überwacht und im Rahmen der vorbeugenden Instandhaltung rechtzeitig vor einem Totalausfall ausgetauscht werden.
In Zeiten des globalenWettbewerbs sind Fertigungsbetriebe gezwungen, auf hohe Verfügbarkeit ihrer Maschinen und Anlagen zu achten. Immer höhere Taktraten und Arbeitsgeschwindigkeiten sollen dafür sorgen, dass der „Produktionsstandort Deutschland“ gesichert und weiter ausgebaut wird. Deshalb wirken sich Fehler in der Prozesskette, die zu Kollisionen und Schäden in der Anlage führen, zunehmend gravierender aus. Dies können sowohl direkte Fehler des Maschinenbedieners als auch Fehler bei der Definition von Werkzeugen, Werkstücken oder der betreffenden Programme sein. Es drohen lange und teure Stillstandszeiten der Anlage oder ein sofortiger beziehungsweise schleichender Einbruch der Prozess-Sicherheit.
Mehrere Strategien haben sich nebeneinander etabliert, die dazu dienen sollen, Kollisionsschäden zu vermeiden, zu minimieren oder als solche zu erkennen. Entsprechend unterscheidet man zwischen Maßnahmen zum präventiven Kollisionsschutz und Maßnahmen zur Schadensdiagnose, auch als Condition Monitoring bekannt. Beim Condition Monitoring wird der Zustand wesentlicher Maschinenkomponenten wie Lager, Kugelgewindetrieb oder Linearführungen erfasst. Die Erfassung erfolgt entweder permanent, oder in regelmäßigen Zeitabständen beziehungsweise bedarfsorientiert über Beschleunigungssensoren, die an geeigneten Stellen der Maschine platziert sind.
Bei der permanenten Überwachung lassen sich auch kollisionsbedingte Vorschäden direkt erkennen. Dazu wird das Signalmuster der Maschine im Ist-Zustand mit dem Signalmuster im Neuzustand verglichen. Die Differenz erlaubt Rückschlüsse auf geschädigte Komponenten, die dann im Rahmen der vorbeugenden Instandhaltung ausgetauscht werden können. Schäden, wie beispielsweise in Bild 1 dargestellt, lassen sich so erkennen. Condition Monitoring stellt somit keinen Schutz für die Maschine oder deren Komponenten dar, sondern dient vorrangig zur Sicherstellung der Prozesssicherheit und der Minimierung von Stillstandszeiten.

