Komplette Systemlösung Seite 3

In Windkraftanlagen muss die Verbindungskupplung zwischen Getriebe und Generator über eine Laufzeit von mindestens 20 Jahren das Drehmoment wartungsfrei und zuverlässig übertragen und große Wellenverlagerungen ausgleichen.

Die in der Zwischenhülse der Kupplung integrierte Überlastabsicherung basiert auf Reibschluss. Unzulässig hohe Drehmomentstöße werden unter Einsatz eines optimierten, organischen Reibsystems aufgefangen. Damit wird die hohe Anforderung in Hinblick auf Auslösegenauigkeit und Anzahl der Überlastfälle erfüllt. Die Reibpartner zeichnen sich durch ein stabiles und reproduzierbares Auslöseverhalten aus. Die Toleranz liegt bei +/- 15%über 1000 Überlastfälle. Da der Rutschvorgang bei Überlast innerhalb der Kupplung abläuft und nicht auf der Getriebe- beziehungsweise Generatorwelle, wird das Überlastmodul im Werk kalibriert. Einstellfehler bei der Montage sind so ausgeschlossen.

Zum Ein- oder Ausbau der Kupplung werden keine hydraulischen Montagewerkzeuge benötigt. Durch den Einsatz spezieller Spannsätze halten sich die Anzugsmomente in problemlos beherrschbaren Grenzen. Die Zwischenhülse zwischen der getriebeseitigen Bremsscheibe und der generatorseitigen Nabe ist ohne Verschieben von Getriebe oder Generator radial demontierbar. Für die elektrische Isolation des Getriebes vom Generator sorgt eine Zwischenhülse aus glasfaserverstärktem Kunststoff; Kriechströme werden so ausgeschlossen. Im Gegensatz zu Elastomerkupplungen benötigt das Windkraftmodul auf Basis der ROBA-DS Lamellenpaketkupplung bei WkA-üblichen Betriebsbedingungen keine Wartung über die komplette Laufzeit.

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