Sicherheitskupplungen Überlastschutz durch Drehmomentbegrenzung

Sicherheitskupplungen – der Airbag für Ihre Maschine

Sicherheitskupplungen (auch bezeichnet als Überlastkupplungen oder Drehmomentbegrenzer) von mayr® Antriebstechnik schützen Maschinen und Anlagen zuverlässig vor teuren Überlastschäden. Sie helfen Material und Kosten einzusparen und steigern die Produktivität.

Das Unternehmen verfügt als weltweiter Marktführer über das breiteste Produktportfolio und bietet maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedlichste Anwendungen. Bei Sicherheitskupplungen mit hohen Drehmomenten und Drehzahlen, zum Beispiel für Schwermaschinen oder Prüfstände, überzeugt mayr® Antriebstechnik mit zukunftsweisenden Produkten – für absolut zuverlässigen Überlastschutz.

Die passende Überlastkupplung für Ihre Anwendung

Die mayr® Überlastkupplungen werden nach ihrem Funktionsprinzip in lasthaltende und lasttrennende Kupplungen unterteilt: Eine lasthaltende Sicherheitskupplung begrenzt das Drehmoment auf den vorgegebenen Wert, unterbricht aber bei Überlast die Drehmomentübertragung nicht – sie hält die Last mit dem eingestellten Drehmoment. Dies ist vor allem bei vertikal oder schräg bewegten Massen wichtig, die nicht unkontrolliert abstürzen dürfen.

Lasthaltende Sicherheitskupplungen

Eine lasthaltende Sicherheitskupplung ist zum Beispiel die ROBA®-Rutschnabe. Dabei handelt es sich um eine Rutschkupplung, die das Drehmoment durch Reibschluss überträgt. Das bedeutet, diese Überlastkupplung überträgt das Drehmoment über Reibbeläge, die mit Tellerfedern vorgespannt werden. Je stärker die Tellerfedern dabei durch die Einstellmutter zusammengedrückt werden, desto höher ist auch das übertragbare Drehmoment.

Lasttrennende Sicherheitskupplungen

Die lasttrennenden Sicherheitskupplungen oder Drehmomentbegrenzer der EAS®-Baureihe übertragen das Drehmoment formschlüssig. Das Drehmoment wird dabei über die Vorspannung von Tellerfedern erzeugt. Lasttrennende Sicherheitskupplungen trennen bei Überlast oder Kollision An- und Abtrieb, das heißt, sie unterbrechen die Drehmoment- beziehungsweise Kraftübertragung.

Freischaltende Ausführungen trennen dabei vollständig und nahezu restmomentfrei. Sie bleiben so lange in dieser getrennten Position, bis sie von Hand oder über Vorrichtungen wieder eingerastet werden. Freischaltende Sicherheitskupplungen eignen sich daher auch besonders für schnelllaufende Antriebe oder Antriebe mit großen Massenträgheitsmomenten. Die gespeicherte Rotationsenergie kann hier bei einer Kollision frei auslaufen.

Rastende Sicherheitskupplungen trennen An- und Abtrieb bei Überlast ebenfalls. Sie sind im Gegensatz zu freischaltenden Versionen nach Beseitigung der Störung aber sofort wieder betriebsbereit. Durchrastkupplungen rasten automatisch alle 15 Grad wieder ein, Synchronkupplungen nach 360 Grad.