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Mauerstetten, 09.07.2026

Sicherheitsbremsen XL – mayr® Antriebstechnik auf der SMM 2026

Spezialist für Antriebstechnik zeigt Bremssysteme für hohe Bremsmomente und große Anwendungen in rauer Umgebung
Sicherheitsbremsen XL – mayr® Antriebstechnik auf der SMM 2026

Bei Anwendungen mit extremen Drehmomenten sind zuverlässige und leistungsstarke Sicherheitsbremsen gefragt. Vor allem dann, wenn die Umgebung zusätzliche Herausforderungen mit sich bringt, wie beispielsweise in Häfen oder auf hoher See. Mit neuen Modellen der Baureihen ROBA-stop® S und ROBA-stop M® erschließt mayr® Antriebstechnik jetzt auch im maritimen Sektor den Bremsmomentbereich oberhalb der 1.000 Nm. Diese Bremsen sind außerdem in der Lage, im Notfall Spitzenlasten mit extremer Reibarbeit aufzunehmen, auch wenn die Bedingungen anspruchsvoll sind.

Besonders im maritimen Umfeld sind große Anwendungen wie Hafenkräne, Hubschiffe oder Ankerwinden häufig anzutreffen. Entsprechend hoch sind in diesen Fällen Belastungen und Bremsmomente. Das stellt auch die Sicherheitsbremsen vor neue Herausforderungen. Vor allem dann, wenn zusätzliche, verschärfende Faktoren dazukommen wie beispielsweise allgegenwärtiges Salzwasser. In solchen Umgebungen sind zuverlässige XL-Bremsen gefragt, die Positionen trotz aller Härten präzise halten und bei Bedarf die anfallende enorme Reibarbeit zuverlässig leisten können.

Mit zwei neuen Baugrößen in den bewährten Baureihen ROBA-stop® S und ROBA-stop M® bietet mayr® Antriebstechnik jetzt neue Lösungen für diese Extrembereiche. Die ROBA-stop M® Sicherheitsbremsen kommen in Hafen- oder Baukränen, genauso wie in Winden oder Deckenlaufkränen in Fabrikhallen an verschiedenen Positionen zum Einsatz: nämlich in den Dreh-, Fahr-, und Hubantrieben, meist am freien Wellenende. Sie arbeiten im Normalbetrieb oft als Haltebremsen. Erst bei Drehzahl null fällt die Bremse ein und hält die Last sicher. Die Bremsen sind aber auch dafür ausgelegt, Spitzenlasten mit extremer Reibarbeit aufzunehmen. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn bei Not-Aus oder Stromausfall abwärts bewegte Lasten aus voller Geschwindigkeit abgebremst werden müssen. Neu ist die ROBA-stop M® 2000, die in der Version als Haltebremse ein Bremsmoment von 3.500 Nm erreicht, als Arbeitsbremse bis zu 2.500 Nm. Die Bremse ist in zwei Schutzarten verfügbar: Schutzart IP54 für alle herkömmlichen Anwendungen, bei denen Belastungen durch Staub und Wasser keine große Rolle spielen. Für Outdoor-Anwendungen wie etwa große Baukräne, bei denen solche Bedingungen die Regel sind, ist Schutzart IP66 die bessere Wahl. Sie wird durch eine geschlossene und dichte Ausführung erreicht.

Seewasserbremse fürs Grobe

Ist noch mehr Schutz gefragt, weil beispielsweise maritime Bedingungen und Seewasser ins Spiel kommen, ist Schutzart IP67 in Kombination mit leistungsstarkem Korrosionsschutz die bessere Wahl. Das ist bei Hafenkrananlagen oder Deckwinden und Kränen auf Schiffen der Fall. Für solche Anwendungen hat mayr® schon seit einiger Zeit die ROBA-stop® S im Programm. Zusätzlich zur hohen Schutzart ist die Bremse je nach Kundenanforderung mit spezieller Seewassergrundierung versehen und erfüllt bei entsprechender Überlackierung durch den Kunden auch höchste Korrosionsschutzklassen nach DIN EN ISO 12944. Mit der ROBA-stop® S in der neuen Baugröße 11, die im Standard bis zu 1.200 Nm dynamisches Bremsmoment aufbringt, ist jetzt ein weiteres Modell für hohe Belastungen in der Baureihe erhältlich.

Einfache Montage für sicheren Betrieb

Bei schwierigen Einbaupositionen sind neben dem Schutz vor äußeren Einflüssen auch Kriterien wie eine einfache Montage und Handhabung sowie lange Wartungsintervalle besonders wichtig. Durch ihre sichere und solide Konstruktion sind die Sicherheitsbremsen einfach zu handhaben und lassen sich schnell und einfach montieren. Das hochwertige Reibmaterial der Bremsbeläge mit hohem Verschleißwiderstand reduziert zudem erforderliche Inspektionen und damit Ausfallzeiten erheblich. Bei Verschleiß der Reibbeläge ist der Wartungsaufwand minimal: So muss bei der ROBA-stop® S Baureihe lediglich der Luftspalt nachgestellt beziehungsweise am Ende der Lebensdauer der Rotor mit den Reibbelägen ausgetauscht werden. Das ist bei der neuen Baugröße 11 noch einfacher als bisher: Der Rotor ist von der Bremsrückseite und auch bei montierter Bremse zugänglich. Das erleichtert Service und Wartung unter Extrembedingungen und minimiert Risiken für Crew und Ausrüstung.

„Wir sind mit unseren robusten Motorbremsen schon verhältnismäßig lange auf dem Markt präsent, auch in extremen Bereichen“, sagt Andreas Merz, Produktmanager bei mayr® Antriebstechnik. „Unsere ROBA-stop® ging 1986 in Serie, wir haben also schon reichlich Erfahrung sammeln können. Wir sehen allerdings deutliche Entwicklungen im Zuge der Elektrifizierung. Elektrische Antriebe werden kompakter und leistungsdichter, sie müssen aber auch bedeutend mehr Drehmoment beherrschen als bisher. Daher gehen wir mit unseren neuen Bremsenmodellen in den Bereich deutlich oberhalb der 1.000 Newtonmeter. Mit unseren neuen XL-Bremsen bedienen jetzt auch wir ein Marktsegment, in dem die Auswahl für den Anwender eher schmal ist“

mayr® Antriebstechnik auf der SMM 2026 in Hamburg: Halle A4, Stand 326.

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